Freitag, 9. Dezember 2016

Kooperation mit FFG verlängert.

Das Land Tirol verlängert die Kooperation mit der FFG und ermöglicht Tiroler Unternehmen dadurch günstige Zusatzdarlehen für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen.

Rund 13,262 Millionen Euro an Tirol-Darlehen hat das Land Tirol seit dem Jahr 2014 für insgesamt 82 Projekte im Rahmen einer Anschlussförderung zur Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) des Bundes vergeben:

Auf Antrag von Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf wurde diese Förderung von der Tiroler Landesregierung von 1. Jänner 2017 bis 31. Dezember 2018 verlängert. Tiroler Unternehmen werden bei der Entwicklung neuer Produkte, neuer Dienstleistungen und neuer Verfahren unterstützt, die erfolgreich auf den Märkten positioniert werden können.

Verstärkte Förderung
„Mit der gegenständlichen Vereinbarung sollen Regelungen für die gemeinsame, verstärkte Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten Tiroler Unternehmen durch die FFG und das Land Tirol getroffen werden. Dies betrifft die Gewährung von Zusatzdarlehen der FFG an Tiroler Unternehmen mit finanzieller Unterstützung des Landes Tirol“, erklärt die Wirtschaftslandesrätin und verweist auf die bisherige Erfolgsbilanz.

Mit den rund 13,262 Millionen Euro an Tirol-Darlehen wurde zudem ein Gesamtprojektvolumen von über 67 Millionen Euro im Land Tirol erreicht. Der Zinssatz der Darlehen liegt derzeit fix bei 0,75 Prozent, die Laufzeit bei rund 3,5 Jahren.  

„Die für Tirol ausgewiesene Forschungsquote von 3,12 Prozent (Ausgaben in Prozent des Bruttoinlandsprodukts) im Jahr 2015 liegt noch über dem Österreich-Schnitt. Zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Tirol und der Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen bauen wir auf Forschung und Entwicklung. Besonders die Tiroler Unternehmen haben ihre F&E-Ausgaben am stärksten im Österreich-Vergleich gesteigert. Damit erhöhte sich die Anzahl der Beschäftigten im F&E-Bereich in Tirol auf knapp 10.000 Beschäftigte und rund 5.500 Vollzeitäquivalente“.

Forschungsquote: Österreich zweiter im EU-Ranking
Laut der neuesten Auswertung liegt Österreich mit einer Forschungsquote von 3,07 Prozent im Jahr 2015 hinter Schweden auf Platz zwei aller EU-Mitgliedsstaaten und übertrifft damit nicht nur Deutschland, sondern auch die USA. Das unterstreicht die Bedeutung der Forschungsförderung in Österreich.

Beispiele für geförderte Forschungsprojekte
•    Entwicklung einer Plattform, die Reisende bereits vor Beginn einer Reise und auch während der Reise mit relevanten, kontextbezogenen Informationen versorgt.
•    Instandsetzen und Verstärken von Bestandsbrücken mittels eines speziell bewehrten Hochleistungsbetons.
•    Entwicklung eines neuen, geländegängigen Traktors für den erweiterten Einsatz im Berg- und Grünland sowie Forsteinsatz.

Keine Kommentare:

Kommentar posten